Förderverein Frauenkirche Günzburg e.V.

Gründung

Das Erscheinen des Buches „DIE LIEBFRAUENKIRCHE DES DOMINIKUS ZIMMERMANN ZU GÜNZBURG“ – Autor Rudolf Seibold – auf Veranlassung des Rotary-Club Günzburg im Jahre 1987 rückte die Wertigkeit des Gotteshauses für die Menschen in und um Günzburg ins Licht. Damit geriet aber auch der bedenkliche Zustand des Bauwerks mit seinen augenscheinlichen Schädigungen ins Bewusstsein der Bevölkerung.

Frau Luise Goßner (+ 2018) suchte 1990 in einem schriftlichen Aufruf Mitstreiter für die Frauenkirche und bat um Spenden. Diese Initiative führte schließlich im November 1993 durch 120 Interessenten zur Gründung des Fördervereins Frauenkirche Günzburg e.V.

Als Vorstände wurden Rudolf Seibold (1. Vors.), Ferdinand Munk (2.Vors.), Alois Bäuchl (Schatzmeister) und Luise Goßner (Schriftführerin) gewählt.

Für das Gremium des Beirats wurden Josef Sauter (Rechnungsprüfer), Stadtpfarrer Hans Gündele, OB Dr. Rudolf Köppler, Franz Lechler (Rotary-Club Günzburg), Heinrich Waibel und Josef Weizenegger (Kreisheimatpfleger) bestellt.

Landrat Dr. Georg Simnacher übernahm die Schirmherrschaft für den neuen Verein.

1. Vorstandschaft des Förderverein Frauenkirche Günzburg

Ziele und Aufgaben

Die bei der Vereinsgründung beschlossene Satzung benennt als Aufgabe „Mittel zu sammeln für die Erhaltung und Renovierung der Frauenkirche zu Günzburg, eines Dominikus-Zimmermann-Baudenkmals“. Die Tätigkeit des Vorstandes ist rein ehrenamtlich.

Juli 2006 – Der Förderverein unter neuer Führung

Nach dreizehnjähriger Tätigkeit traten die beiden Vorsitzenden Rudolf Seibold und Ferdinand Munk von ihren Ämtern zurück. Ihr Wirken war einmalig, großartig und denkwürdig. Ihnen wurde der Status von Ehrenvorsitzenden verliehen.

Als Nachfolger wurden durch die Mitgliederversammlung Siegfried Ranz und Andreas Satzinger gewählt.

Bemühungen der neuen Vorstandschaft

Die beste Maßnahme für den Erhalt und die Pflege eines Baudenkmals ist eine regelmäßige Überwachung. Je früher Schäden behoben werden, desto geringer sind die Eingriffe in die Bausubstanz und die Kosten für ihre Instandsetzung.

Der neue Vorstand machte sich deshalb daran, die von den Vorgängern bereits initiierten Entwürfe von Wartungsverträgen mit drei an der Sanierung der Kirche beteiligten Firmen unter der Federführung der Rechtsabteilung der Diözese Augsburg endgültig zu fixieren.

Entsprechend den vereinbarten Verträgen überprüfen Fachfirmen im Abstand von je fünf Jahren die Bausubstanz und Statik, ferner alle restaurierten Oberflächen und  die feste und bewegliche Ausstattung unter Ausbesserung festgestellter Schäden. Dabei findet auch eine Entstaubung der Mauernischen und Ausstattung statt. In den Jahren 2011 und 2016 wurden die Überprüfungen, die je rund 12.000 € kosten, durchgeführt, 2021 folgt eine weitere Überprüfung.

Für den Erhalt historischer liturgischer Gewänder und Geräte wurden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Die im Kirchenraum aufzufindenden Epitaphe und die Truhenorgel wurden ebenfalls saniert.

Förderverein Frauenkirche Günzburg - Epitaphe
Förderverein Frauenkirche Günzburg - Mobile Orgel
Förderverein Frauenkirche Günzburg - Liturgische Gewänder

An den teuren Überprüfungen der Alarmanlagen und Sicherheitseinrichtungen beteiligen wir uns mit hohen Zuschüssen. Neben diesen Maßnahmen fallen im Kirchengebäude stetig Arbeiten an, die in der Summe zu stattlichen Beträgen anwachsen können.

Insgesamt hat der Förderverein bis jetzt rund 1.100.000 € aufgebracht.

All unser Bemühen geschah und vollzieht sich stets in vertrauensvoller Abstimmung und in einer echten, verständnisvollen Fürsorge mit den geistlichen Leitern der Frauenkirche – in der Vergangenheit mit den Stadtpfarrern Hans Gündele und Peter Seidel – sowie in der Gegenwart mit Stadtpfarrer Christoph Wasserrab.

Wir, die Mitglieder des aktuellen Vorstands und des Beirats werden uns weiterhin um unsere Frauenkirche bemühen.

Förderverein Frauenkirche Guenzburg - Vorstand und Beirat seit 2018